Donnerstag, 7. Februar 2008
dem herz so schwer
emilykane, 14:05h
Er sass einfach da. Im TV lief eine Sendung, doch er blickte eigentlich durch den Fernseher hindurch. Zu sehr war er damit beschäftigt sich mit seiner aktuellen Situation auseinanderzusetzten. Die Zeit schien an diesem Abend nicht vorübergehen zu wollen. Wie war er da nur reingeschlidert? Eigentlich war es egal. Er brauchte unbedingt ein Konzept für die kommende Woche. Bereits morgen musste er sich zwischen 2 Optionen entscheiden, die ihm eigentlich beide nicht gefielen.
Er stand auf und schaltete den Fernseher aus. Klar denken war in der Situation schon schwer genug, da bedurfte es keinerlei Gebrabbel eines hyperventilierenden Sportreporters im Hintergrund. Die Situation aber besserte er damit nicht. Im Gegenteil. Nun fühlte er sich alleine. Die Stille im Raum, lediglich unterbrochen durch das unregelmässige Plätschern der Heizung und dem Knarzen des alten Holzdaches, bereitete ihm unbehagen.
Er sollte an diesem Abend nicht mehr weiterkommen. Zu sehr hatten ihm seine Gedankennetze den Blick auf die Dinge versperrt. Also ging er zu Bett und versuchte in seine Decke eingekuschelt Frieden zu finden -was ihm schliesslich auch gelingen sollte.
Am anderen Morgen schleppte er sich wie jeden Tag in sein kleines Büro und versuchte sich mit Arbeit abzulenken. Bald fühlte er sich besser, doch jäh wurde er aus seiner kleinen Blase herausgerissen als das Telefon klingelte. Da war es wieder sein Problem, akuter den je.
Zu gerne wollte er ihr sagen, dass er lieber zu Hause bleiben wollte, sie also alleine mit den anderen aus der Clique den Urlaub geniesen sollte - aber was würde das wohl für Komplikationen mit sich bringen? Er malte sich aus, dass es sogar zu einem Bruch der Freundschaft kommen könne. Wollte er dieses Risiko wirklich tragen oder sollte er sich zusammenreissen und mitfahren, dem Motto Augen zu und durch gemäss? Absolute Kamikaze!
Er verbrachte er gerne Zeit mit ihr - auch wenn er in Neuzeit zu gehemmt war um ihr das auch wirklich zu zeigen. Rückblickend war er ihr gegenüber schon immer etwas unbeholfen und zurückhaltend gewesen. Warum konnte er sich bis heute nicht wirklich erklären. Als sie liiert war konnte man es noch verstehen, aber aktuell war es wohl eher die gefühlte Abneigung von ihrer Seite die Beziehung zu vertiefen, die ihn daran hinderte aktiver zu werden als bisher. Nicht, dass er es wirklich verstand mit Frauen zu flirten, denn das hatte er eigentlich niemals gemacht. Aber irgendetwas blockierte ihn bei dieser Frau besonders. Ob er Angst um die Freundschaft zu ihr hatte?
Die zentrale Frage für ihn war: Wieso sollte er sich selber um die Möglichkeit bringen mit ihr temporär Zeit zu verbringen? Vielleicht würde es schön werden. Er würde sich unbeschadet halten, seine Gefühle herunterschlucken und so tun als sei alles in Ordnung. Genausogut könnte allerdings auch ein anderes Szenario eintreten: Er hängt als 5tes Rad an der Gruppe und übernimmt in sich gekehrt und mit sich selbst am hadern die Rolle der Spassbremse. Diese Vorstellung behagte ihm überhaupt nicht. Wie es passieren konnte, dass er schon öfters in genau diese Rolle fiel ist ihm nie wirklich klar geworden. Lag es daran, dass er einfach ein Grübler war, der sich über alles und jenes seine Gedanken machte -ohne diese Neigung gezielt steuern zu können? Auch möglich, dass es schlicht mit dem Altersunterschied zwischen ihm und seinen Freunden zu tun hatte. Immerhin lagen 5 Jahren zwischen ihnen. Er merkte wie er schon wieder von der zentralen Frage abdriftete: War es die richtige Entscheidung wegen seines emotionalen Chaos die gemeinsame Urlaubsreise abzusagen oder nicht?
Er stand auf und schaltete den Fernseher aus. Klar denken war in der Situation schon schwer genug, da bedurfte es keinerlei Gebrabbel eines hyperventilierenden Sportreporters im Hintergrund. Die Situation aber besserte er damit nicht. Im Gegenteil. Nun fühlte er sich alleine. Die Stille im Raum, lediglich unterbrochen durch das unregelmässige Plätschern der Heizung und dem Knarzen des alten Holzdaches, bereitete ihm unbehagen.
Er sollte an diesem Abend nicht mehr weiterkommen. Zu sehr hatten ihm seine Gedankennetze den Blick auf die Dinge versperrt. Also ging er zu Bett und versuchte in seine Decke eingekuschelt Frieden zu finden -was ihm schliesslich auch gelingen sollte.
Am anderen Morgen schleppte er sich wie jeden Tag in sein kleines Büro und versuchte sich mit Arbeit abzulenken. Bald fühlte er sich besser, doch jäh wurde er aus seiner kleinen Blase herausgerissen als das Telefon klingelte. Da war es wieder sein Problem, akuter den je.
Zu gerne wollte er ihr sagen, dass er lieber zu Hause bleiben wollte, sie also alleine mit den anderen aus der Clique den Urlaub geniesen sollte - aber was würde das wohl für Komplikationen mit sich bringen? Er malte sich aus, dass es sogar zu einem Bruch der Freundschaft kommen könne. Wollte er dieses Risiko wirklich tragen oder sollte er sich zusammenreissen und mitfahren, dem Motto Augen zu und durch gemäss? Absolute Kamikaze!
Er verbrachte er gerne Zeit mit ihr - auch wenn er in Neuzeit zu gehemmt war um ihr das auch wirklich zu zeigen. Rückblickend war er ihr gegenüber schon immer etwas unbeholfen und zurückhaltend gewesen. Warum konnte er sich bis heute nicht wirklich erklären. Als sie liiert war konnte man es noch verstehen, aber aktuell war es wohl eher die gefühlte Abneigung von ihrer Seite die Beziehung zu vertiefen, die ihn daran hinderte aktiver zu werden als bisher. Nicht, dass er es wirklich verstand mit Frauen zu flirten, denn das hatte er eigentlich niemals gemacht. Aber irgendetwas blockierte ihn bei dieser Frau besonders. Ob er Angst um die Freundschaft zu ihr hatte?
Die zentrale Frage für ihn war: Wieso sollte er sich selber um die Möglichkeit bringen mit ihr temporär Zeit zu verbringen? Vielleicht würde es schön werden. Er würde sich unbeschadet halten, seine Gefühle herunterschlucken und so tun als sei alles in Ordnung. Genausogut könnte allerdings auch ein anderes Szenario eintreten: Er hängt als 5tes Rad an der Gruppe und übernimmt in sich gekehrt und mit sich selbst am hadern die Rolle der Spassbremse. Diese Vorstellung behagte ihm überhaupt nicht. Wie es passieren konnte, dass er schon öfters in genau diese Rolle fiel ist ihm nie wirklich klar geworden. Lag es daran, dass er einfach ein Grübler war, der sich über alles und jenes seine Gedanken machte -ohne diese Neigung gezielt steuern zu können? Auch möglich, dass es schlicht mit dem Altersunterschied zwischen ihm und seinen Freunden zu tun hatte. Immerhin lagen 5 Jahren zwischen ihnen. Er merkte wie er schon wieder von der zentralen Frage abdriftete: War es die richtige Entscheidung wegen seines emotionalen Chaos die gemeinsame Urlaubsreise abzusagen oder nicht?
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